E-WO-ji? Für die Herkunft der Emojis müssen wir einen Abstecher nach Japan machen. Dort hat man schon in den neunziger Jahren Emojis verwendet. Damals konnten die kleinen, pixeligen Bildschirme der Mobiltelefone manchmal nur 50 verschiedene Zeichen abbilden. Da kam es auf jedes einzelne Zeichen an! Wie soll man so vernünftig von seinem Tag erzählen können?
Das dachte sich wohl auch der Japaner Shigetaku Kurita. Er stellte eine Liste aus Symbolen zusammen, die bestimmte Worte und Gefühle ausdrücken sollten. Und zwar schneller und einfacher, als man sie ausschreiben konnte. Außerdem verliehen sie jeder Nachricht eine persönliche Note. Darunter waren viele Symbole, die wir auch heute noch gut kennen. Zum Beispiel die Glühbirne für „Idee“ oder ein Paar klatschende Hände für „Applaus“. Natürlich durften auch verschiedene Gefühle nicht fehlen. Ob traurig, verwirrt oder glücklich - über vereinfachte Smileys kam die eigene Laune in die Textnachricht. Dieses Set aus Symbolen nannte er „emoji“.