Es gibt andere, viel zuverlässigere Mittel, um das Wetter vorauszusagen. Dafür muss das aktuelle Wetter genauestens untersucht werden. In ganz Hessen sind zum Beispiel über hundert Klimastationen verteilt, die die Temperatur, die Windstärke, den Regen und vieles mehr messen. Diese Informationen werden immer wieder an den Deutschen Wetterdienst geschickt. Dort kennt man sich besonders gut mit dem Klima aus. Die Expertinnen und Experten haben das Wetter auf der ganzen Welt im Blick. Wichtige Daten liefern auch Satteliten aus dem Weltall. Alle Wetterdaten können sie so gut miteinander vergleichen: Wurde es an einem Ort über längere Zeit wärmer oder kälter? Ist es dort nass oder trocken? Liegt ein Gewitter in der Luft?
Mal hören, wie das Wetter heute klingt
Um ganz sicherzugehen, wechseln einige Klimastationen auch mal ihren Standort. Die Informationen werden solange gesammelt und anhand von besonderen Computern untersucht, bis die Meteorologen darin ein klares Muster erkennen. Man kann sich das vorstellen wie einen großen Chor aus Wetterfröschen. Ein Wetterfrosch-Chor, in dem jeder ein eigenes Lied über seinen Froschtümpel singt. Die Fachleute vom Deutschen Wetterdienst hören genau hin und versuchen eine zusammenhängende „Melodie“ zu erkennen. Klingt das nach Regen oder Sonnenschein?
„… und jetzt das Wetter“
Der Begriff „Wetterfrosch“ ist aber so beliebt, dass oft auch die Menschen „Wetterfrösche“ genannt werden, die zum Beispiel im Fernsehen das Wetter ansagen. Ein ganz schön cooler Beruf, wenn man jeden Tag das Wetter anklingen lässt!